Wie erkläre ich meinem Kind die Gezeiten, Ebbe und Flut?

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Ein Urlaub an der Nordsee ist für den Nachwuchs meist eines der ersten Erlebnisse mit dem Meer. Doch beim Erstkontakt mit dem Wellengang, Muschelsuche am Strand und der ersten Berührung mit Krebsen in den Wellenbrechern kommt schnell die Frage auf: warum war das Meer denn gestern noch so nah am Strandkorb und heute viel weiter entfernt?

Das Wasser bewegt sich

Als Gezeichten oder auch Tiden werden die periodischen Bewegungen des Wassers der Ozeane bezeichnet. Von Ebbe ist dabei die Rede, wenn das Wasser seinen niedrigsten Stand einnimmt und von Flut, während es bis an den Höchstwasserstand vordringt. So steigt der Wasserspiegel am Tag zwei bis drei Meter an und überflutet das Watt; das Ganze vollzieht sich zweimal am Tag.

Gravitation und Fliehkräfte ausschlaggebend

Physikalisch betrachtet hat die Gravitation, also die Anziehungskraft zwischen der Erde und der Sonne und auch zwischen Erde und Mond dabei eine Schlüsselrolle. Zudem sind die Fliehkräfte von Bedeutung, die auch wirken, wenn man mit dem Auto um eine Scharfe Kurve fährt und die Insassen nach „außen“ gedrückt werden. Die Anziehungskraft und die Fliehkräfte der Erde bewegen das Wasser der Ozeane.

Ebbe wechselt sich mit Flut ab

Da sich die Erde dreht kommt es einmal am Tag vor, dass der Ozean von den Anziehungskräften des Mondes auf der einen Seite und der Fliehkraft der Erde auf der anderen Seiten angezogen wird. Auf den jeweiligen Seiten herrscht Flut, auf den beiden abgewandten Seiten dagegen Ebbe.

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